• Hinweise zu erzielbaren Reichweiten

    Wie weit man mit einer Akkuladung fahren kann, hängt von zahlreichen Faktoren ab, von denen wir zur Einstimmung in das Thema nur die wichtigsten nennen:

    • Gesamtgewicht (Fahrer, Fahrzeug, Gepäck)
    • Eigenleistung des Fahrers
    • Streckenprofil (Steigungen, Ampeln,...)
    • Wind
    • Fahrbahn
    • Aussentemperatur
    • Alter und Zustand des Akkus
    • Fahrverhalten
    • etc.

     

    Daumenregel für den durchschnittlichen Verbrauch eines E-Fahrrades mit 250W Nennleistung für den Verbrauch in Wattstunden (Wh) pro Kilometer (km).

    Sie können mit 5-10 Wh/km rechnen, und sollten pro 100 Höhenmeter Fahrbahnsteigung nochmal 30-50Wh dazurechnen.

     

    Energiegehalt eines Akkus berechnen: Nennspannung (in Volt) mal Nennkapazität (in Ah) ergibt die Energie (in Wh). Beispiel: ein 37V/11,4Ah hat 421,8 Wh Energie. Laut Daumenregel von vorhin können Sie theoretisch mit 42 bis 84 km Reichweite rechnen.

     

    Soviel zur Theorie, aber wie weit komme ich in der Praxis? Das hängt von den eingangs erwähnten Faktoren ab. Wer ohne Formeln und Berechnungen seinen Verbrauch auf einer bestimmten Strecke  vorhersagen möchte, kann diesen Online Rechner eines französischen Programmierers verwenden. Zurzeit nur in engl. und franz. Version:

    http://www.electricbikerange.info/Electric_bike_range.html?

    Bevor Sie in diesen Online Rechner Ihre Eigenleistung eintragen, lesen Sie bitte die Tips zur Berechnung der Eigenleistung und schätzen Sie Ihre Möglichkeiten realistisch ein.

     

    Tip zur Berechnung der Eigenleistung: Die individuelle Spitzenleistung, wie sie z.b. bei einem Belastungs EKG ermittelt wird, ist vor allem abhängig von Alter, Geschlecht und Gewicht. Für gesunde Männer gilt folgende Daumenregel:Spitzenleistung (in Watt) =

    Gewicht (in kg) mal 3. Für jedes Jahr über das Lebensalter 30 ist 1% abzuziehen. Die Spitzenleistung kann jedoch nur einige Minuten lang abgegeben werden kann. Für eine Ausdauerleistung über zwei Stunden können Sie ca. 60% bis 70% dieses Wertes nehmen, für gemütliche Fahrt nur 50%.

    Beispiel: gesunder Mann, 60 Jahre alt, 80 kg. Die Spitzenleistung beträgt (alterskorrigiert) 168 Watt, die Ausdauerleistung über zwei Stunden ca. 65% davon, das sind ca. 110 Watt, bei eher sportlicher Fahrweise. Bei gemütlicher Fahrt wären etwa 85W Dauerleistung anzunehmen.

     

    Beispiele für den Leistungsbedarf eines Fahrradfahrers in ausgewählten Fahrsituationen.

    Wir nehmen wieder unseren 60 Jahre alten Mann mit 80 kg, er sei 180 cm gross, sein Fahrrad ein Mountainbike mit 13 kg Gewicht inkl. Gepäck. Er benötigt folgende Leistung:

     

    150 Watt für 25 km/h im Flachen

    150 Watt um eine 5% Steigung mit 10 km/h hochzufahren

    220 Watt um eine 10% Steigung mit 8 km/h hochzufahren

     

    Das Beispiel wurde mit dem Online Leistungsrechner "Kreuzotter" berechnet: http://www.kreuzotter.de/deutsch/speed.htm?

     

    Beim E-Fahrrad muss der Hilfsantrieb den auf die erforderliche Gesamtleistung fehlenden ?Anteil der Leistung beitragen.





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